Vorbereitungen Unitymedia

Lesezeit: ca. 2 Minuten

Es nervte mich mal wieder. Wir hatten ein neues DECT-Telefon geordert, aber ohne Fritzbox bleibt so ein Gigaset einfach nur unter seinen Möglichkeiten. Zum Beispiel ein Telefonbuch über die Fritte übertragen. Also las mich ich ein, wie ich dieses grottenlahme Routerderivat von Unitymedia in den Bridge-Mode bekomme und er fortan nur noch als Modem für eine uralte Fritte dienen darf. Das ist ja gar nicht so einfach, Unitymedia-Kunden ahnen es bereits. Entweder man bestellt sich bei denen eine Fritte 6490 Cable für (schlanke) fünf Euro im Monat – und hofft darauf, dass UM auch mal Updates da drauf packt – oder man bestellt sich den „Power Upload“ (bei uns 20 MBit/sec im Upload) und besteht auf der Option „Dual Stack“. Dadurch wird DS-lite deaktiviert und man bekommt statt einer… sagen wir mal vereinfacht… „IPv6-Adresse mit NAT“, eine echte eigene IPv4-Adresse. Das behebt so einige Probleme mit Netflix und Amazon. Und mit SIP-Gate. Und eigentlich mit allem anderen von diesem neumodischen Neulandzeugs auch gleich mit.

Hotline ist keine Option. 15 Minuten Wartezeit? Am Arsch! Also den Chat. Auch gleich ne „Lisa“ drangehabt. Die könnte mir den „Power Upload“ schon buchen, aber für den „Dual Stack“ müsste ich schon die Hotline anrufen. Danke für nix. Ich also die Hotline angerufen. Die haben alles gebucht. Später meinte aber ein UM-Mitarbeiter zu mir, dass man alle Optionen über jeden Kanal bei UM buchen könne. Also auch „Dual Stack“ über den Chat.
Ach ja, was soll man sagen?
Am besten gar nichts.

Anyway, Connectbox in den Bridgemode stellt. Rebootet. Fritte mit der Connectbox über deren Port 1 verbunden. CB noch einmal rebootet. In der Fritte das Internet via „Unitymedia“ eingestellt und… lief!
Jetzt muss ich nur noch die Fritte mit dem Telefonausgang der Connectbox verbinden. Irgendwo wird das Kabel noch rumfliegen.
Warum nicht die SIP-Daten auf der Fritte eingeben? Die rückt UM nicht raus!
Ach ja, was soll man sagen?
Am besten gar nichts.

 

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