Deckenelektrik

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Unser Elektriker war völlig perplex, als ich ihm sagte, dass ich die Kabel der Deckenleuchte im Windfang nicht neu eingezogen bekommen würde. Das könne nicht sein. Er probierte es selber erfolglos. Im Windfang muss ich mir also noch etwas überlegen. Das gleiche Problem in der Küche bei beiden Deckenauslässen. Kurz vor dem Auslass ist für das Einziehband Feierabend. Auch die Seite mit dem „Federführungskopf“ kam nicht durch. Woran lag das? Daran, dass vor 52 Jahren jemand die Installationsrohre mit einer viel zu kleinen Schelle wie ein Wahnsinniger auf dem Holzbalken angezogen hat, so dass das Rohr völlig gequetscht war. Das ist doch sinnfrei! Wozu ein Rohr benutzen, wenn ich es dann zudrücke?

Ich habe mit einem Meißel die Schellen entfernt, das Rohr gerade gezogen und dann versucht mit einem Stift das Rohr wieder etwas aufzubiegen. Am Ende kostete mich die Aktion, die zweiadrigen Kabel in beiden Deckenäuslässen mit zeitgemäßen Schutzleiter-Verkabelungen zu ersetzen, rund eine Stunde. Entnervt setzte ich dann noch eine Verteilerdose in die Decke (anders ging es eben nicht, da zu viele Biegungen), welche sich nicht in der Flucht zu den beiden Auslässen befindet. Ist mir jetzt echt egal gewesen.

 

Völlig verdonnertes Installationsrohr.

Klappte dann endlich.

An dieser Stelle war die Wand zwischen Esszimmer und Küche. Das wird noch verkleidet und verspachtelt. Hier fehlt zudem noch die Zuleitung über die Südwand der Küche.

 

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